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Gelungener
Actionstreifen über die Fußbodensanierung
bei der MOZART AG, Solingen.
Exposee
Der Anstoß, den Fußboden im Verwaltungsgebäude
der Mozart AG zu sanieren, kam vom Vorstandsvorsitzenden
Dr. Michael Schlipköter selbst. Ausschlaggebend
für das Projekt waren die Tipps, Ideen und Gestaltungsvorschläge
vorangegangener "Cut"-Briefe. Zusammen mit
deren Autor Richard A. Kille gingen Dr. Schlipköter
und seine Mitarbeiter daran, das Projekt zu planen.
Die besondere Herausforderung bei der Verwirklichung
der Fußboden-Sanierungsmaßnahme war einerseits
die knappe Zeitvorgabe es konnte nur an Wochenenden
gearbeitet werden und andererseits der Wunsch,
zeitaufwändige Einlegearbeiten und Produktallianzen
(Teppichboden, Edelstahl, Glas und Aluminium) zu verwirklichen.
Damit alles reibungslos ablief, wurde die gesamte Maßnahme
über den geplanten Zeitraum von vier Wochenenden
zunächst wie das Storyboard für einen Film
zu Papier gebracht. Der Spediteur kam jeweils donnerstags
abends, um das Mobiliar aus zwei bis drei Büros
abzubauen, in einem Container zwischenzulagern und am
darauf folgenden Montagmorgen die Büros mit dem
fertigen, neuen Bodenbelag wieder einzurichten. Die
Verlegewerkstoffe, der Teppichboden und die Zubehörmaterialien
waren zuvor für die komplette Etage bereits eingelagert
worden.
Generalstabsmäßig wurden so an vier Wochenenden
die Verwaltungsbüros einschließlich Verbindungsflur
und Treppenhaus saniert, ohne dass der Betriebs- und
Arbeitsablauf innerhalb der Büros wesentlich gestört
wurde.

Die Story
Mit der kraftraubenden Arbeit, den alten
Teppichboden herauszunehmen, wurde begonnen (Fotos 1
und 2), der Untergrund geschliffen und gereinigt (Fotos
3 und 4) sowie mit ARDION 52 vorgestrichen (Foto 5).
Danach wurde damit begonnen, die Rahmen für einzusetzende
Bordüren innerhalb der Teppichbodenfläche
zu positionieren. Zu diesem Zweck wurden Edelstahlschienen
der Schlüter GmbH, Typ E 80, verwendet, die entsprechend
der Breite der Bordüren und der bestimmten Länge
zunächst mit Heißschmelzklebstoff arretiert
wurden (Foto 6).

Die Ecken wurden selbstverständlich nicht komplett
gesägt, sondern gebogen, sodass nach dem Ausspachteln
der Innenflächen mit ARDUFIX bei anschließendem
Flächenspachteln des Fußbodens mit ARDUR
K 14 nur noch der senkrechte Edelstahlsteg hochragte,
der dann als Anschlag für den Teppichboden diente
(Fotos 7 bis 9).
Das Gestaltungskonzept im Hinblick auf die Bordüren
und der Rahmen berücksichtigte auch, dass vom Fußboden
ausgehend die Bordüre an einer Stützsäule
hochlief (Foto 10).

Bevor der Teppichboden innerhalb des jeweiligen Büroraumes
verlegt worden ist, wurden die Bordüren innerhalb
der Edelstahlrahmen auf der Fußbodenfläche
angepasst und mit dem Teppich-Dispersionsklebstoff T
2250 geklebt (Fotos 11 und 12). Die vollflächige
Verlegung/Klebung des Teppichbodens innerhalb der Büroräume
war bei der Gesamtmaßnahme die geringste und letztlich
in Verbindung mit dem schnell anziehenden Klebstoff
die wenigste Arbeit (Fotos 13 und 14). Für die
Teppichbodenfläche des Chefbüros wurden dezente
Gestaltungselemente in Form von 9,6 x 9,6 cm großen
Novalit-Glasmodulen gewählt, die vor
der Verlegung/Klebung des Teppichbodens nach Wunsch
mit Trockenklebstoff auf den gespachtelten Untergrund
fixiert wurden (Foto 15).

Dann erfolgte die Klebung der Teppichbodenfläche
(Foto 16). Die Glasmodule befanden sich fühlbar
unterhalb des Teppichbodens, sodass es einfach war,
mit einer Bitex-Hakenklinge und Unterkantenschnitt
das jeweilige Modul freizulegen und auszuschneiden (Foto
17). Der Teppichboden mit einer kräuselveloursartigen,
mehrfarbig konfettigemusterten Nutzschicht, Qualität
MLP 1200 Mozart Design der Maltzahn KG, konnte innerhalb
der Türlaibungen mit dem Pajarito-Kopfnahtlineal/-Türlineal
optimal geschnitten werden (Fotos 18).
Showdown
Nach Entfernen des alten Teppichbodens zeigten die Stufen
der Betontreppe stark gefaste Kanten und zum Teil Ausbrüche,
die zunächst mit ARDUFIX neu ausgebildet wurden
(Foto 19).
Selbstverständlich sollten auch die offenen Seiten
der Treppenstufen einen ordentlichen Abschluss erhalten.
Dazu wurden vergleichsweise aufwändig die Edelstahlschienen
auf die Länge von Tritt- und Setzstufe geschnitten,
um dann mit viel Gefühl einen 90°-Winkel senkrecht
herausgeschnitten zu bekommen, damit die obere Kante,
ohne zu brechen, gebogen werden konnte (Fotos 20 bis
22).

Dass bei einer hochwertigen Treppenverlegung auch eine
elastische Dämmunterlage in diesem Fall
die 3 mm dicke Kautschukunterlage Technics
von Tredaire eingesetzt wurde, war selbstverständlich
(Foto 23).
Vorgefertigte Stufen aus Aluminiumriffelblech in Form
von Trapezklingen und Bitex-Hakenklingen
sind dann rückseitig ebenfalls mit der gleichen
Dämmunterlage ausgestattet worden, um diese dann
auf den Treppenstufen vermittelt zu kleben
(Fotos 24 und 25).
Das
Verlegen und Kleben des Teppichbodens auf den Stufen
sowie das Freischneiden der aus Aluminiumriffelblech
bestehenden Treppenstufen, von der Medes Heuser &
Szabo GbR inklusive Gravur hergestellt, war aufwändig
und erforderte Präzisionsarbeit (Fotos 26 bis 28).
Happy-End
An vier langen Wochenenden haben die Meister des Bodenlegens,
Marc Uhl und Ingo Aulich, den wesentlichen Teil der
Arbeit geleistet, und alle sind der Überzeugung:
Sie haben gut abgeschnitten. Dass der Terminplan
und die Zusammenarbeit insbesondere mit dem Spediteur
minutiös funktionierte, liegt einfach daran, dass
zuverlässige Unternehmen und Mitarbeiter neben
viel Schweiß auch eine gehörige Portion Spaß
bei der Arbeit hatten und kooperierten.
Die künftigen Bodenleger und Bodenlegerinnen, die
von Raumausstatter- und Malerbetrieben über drei
Ausbildungsjahre geschult werden, stehen am Ende ihrer
Ausbildung mit so viel fachlichem Know-how da, dass
Fußboden-Sanierungsarbeiten, kombiniert mit kreativen
Ideen und Produktallianzen wie den hier gezeigten Beispielen,
keine Vision mehr sind, sondern zur täglich gelebten
Arbeitspraxis werden können.
Lassen Sie sich vom Ergebnis und den Bildern inspirieren.

Der neue Teppichboden zeigt sich innerhalb des Verwaltungsbüros
als zentrales Gestaltungselement der Raumausstattung.
Edelstahl, Glas und Aluminium als Akzente spiegeln direkt
die hohe Wertschöpfung des Teppichbodens wider.
Haben Sie einen Tipp für uns?
Wenn ja, geben Sie uns Hinweise und schicken die Informationen
an
ifr@kille-koeln.de
IFR
Sachverständigenbürogesellschaft für
Fußbodentechnik und Raumausstattung mbH
Pestalozzistraße 23
D-50767 Köln |
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