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Bei
der Auswahl eines Bodenbelages herrscht nicht selten
die Diskussion darüber, ob nun ein Teppichboden
besser ist oder ein Hartbodenbelag wie Parkett, Laminat
etc.
Wir sehen die Kombination von unterschiedlichen Bodenbelagarten
in Produktallianzen als perfekte Lösung an.
Der kreative Geist bei der Entwicklung und Realisierung
des MOZART-Profi-Messers Allegro führte zu dem
bekannten Meisterstück, d. h., Präzision,
Kreativität und Flexibilität wurden in die
Praxis umgesetzt, so wie es auch die nachfolgende Bodenbelagsarbeit
präsentiert.
Im Essbereich einer Wohnung wurde vollflächig ein
Laminat-Fußboden verlegt, der gleichermaßen
im Übergang zum Wohnzimmer als umrahmendes Fries
mit einer abschließenden Metallleiste verwendet
wurde.
In der Mitte der Fläche des Wohnzimmers verblieb
eine Aussparung als "Spiegel", in den eine
lose legbare Stabilisierungsdämmunterlage mit aufgeklebtem
Teppichboden verlegt wurde. Zu diesem Zweck wurde der
Auflageschenkel des Rahmenprofils mit einer kunststoffvergüteten
Reparaturmasse zur gespachtelten Oberfläche des
Untergrundes rampenartig angeglichen und angespachtelt
(Bild 1 und Bild 2).
Danach ist dann eine 4,0 mm dicke Dämmunterlage
mit der Druckverteilerschicht nach oben liegend ausgelegt
worden (Bild 3).

Das mit einem Kreppband geschützte, in Edelstahloptik
gehaltene Rahmenprofil des Laminatfrieses diente als
Anschlag bzw. Anschnittkante für die Stabilisierungsdämmunterlage.
Mittels Unterkantenschnitt wurden die überstehenden
Ränder der Stabilisierungsunterlage entlang des
Rahmenprofils abgeschnitten.
Hierbei wurde das Allegro-Messer mit der Supercut3-Klinge
schräg gegen das Abschlussprofil gestellt. Nach
Abschneiden der überstehenden Ränder der Stabilisierungsunterlage
verblieb eine Fuge von ca. 1,5 2,0 mm zum Profil
gehend, die als Bewegungsfuge3 diente (Bild 4
bis 6).

Danach wurde der ausgewählte Teppichboden (in diesem
Fall eine Tuftingschlingenware mit TR-Ausstattung) lose
ausgelegt und zur Hälfte zurückgeschlagen,
um den Dispersionsklebstoff zur Klebung des Teppichbodens
auf der Oberfläche der Stabilisierungsdämmunterlage
aufzutragen (Bilder 7 bis 11).
Die Verwendung einer lose liegenden Stabilisierungsunterlage
setzt voraus, dass auch auf Dauer gesehen ein maßbeständiger
Teppichboden Verwendung findet bzw. aufgeklebt wird.
Nach unseren Erfahrungen zeigen sich zum Beispiel Tufting-Teppichböden
mit einem Trägermaterial aus Polyestervlies dimensionsstabiler
und maßbeständiger als Tufting-Teppichböden
mit einem Trägermaterial aus Polypropylen-Bändchengewebe.
Selbstverständlich ist dieser zu beachtende Hinweis
nur dann relevant, wenn, wie in unserem Fall, die Gesamtkonstruktion
lose liegt und mit einer offenen Kante angeschnitten
wird (Bild 12 bis 15).

Besonders bei einer schlingenartigen Nutzschicht bedarf
es zum sauberen Anarbeiten bzw. Anschneiden der Konstruktion
an ein Metallprofil eines exakten Schnittes, der durch
den Einsatz der MOZART-Klinge "Supercut" perfekt
hergestellt wurde (Bild 16 bis 19).

Die vor ca. einem halben Jahr hergestellte Fußbodenfläche
zeigt sich bis heute einwandfrei und insbesondere ist
die Stabilisierungs-Dämmunterlage mit dem applizierten/
geklebten Teppichboden dimensionsstabil.
Ergänzend wurde die Fußbodenebene durch drei
weitere, anders farbige Teppichbodenflächen, die
in Verbindung mit der Stabilisierungsunterlage ebenfalls
passend hergestellt wurden.
Was spricht dagegen, den dargelegten, kreativen Gedanken
freien Lauf zu lassen und das flexible, sozusagen mobile
Teppichbodensystem so zu konzipieren, dass der Teppichbodenspiegel
mit bereitstehenden, vier unterschiedlichen Farbgebungen
und Mustern zum Beispiel nach Stimmungslage bzw. Frühjahr,
Sommer, Herbst und Winter gestaltet wird?
Haben Sie einen Tipp für uns?
Wenn ja, geben Sie uns Hinweise und schicken die Informationen
an
ifr@kille-koeln.de
IFR
Sachverständigenbürogesellschaft für
Fußbodentechnik und Raumausstattung mbH
Pestalozzistraße 23
D-50767 Köln |
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